Vereinschronik
Chronik unseres Vereins








Abschlußtabelle
 
      Spiele   S   U   N   Tore Tordiff.   Punkte    
1. Concordia Schneeberg    30   22   6   2   76 : 26  +50   72   Aufstieg in die Landesliga Sachsen
2. VFC Plauen II  (N) 30   21   5   4   77 : 25  +52   68    
3. Zschopauer FC    30   19   5   6   63 : 35  +28   62    
4. BSC Freiberg    30   17   7   6   80 : 29  +51   58    
5. Rapid Kappel Chemnitz  (N) 30   15   5   10   71 : 46  +25   50   Fusion mit Altchemnitzer BSC zu Rapid Chemnitz; Umbenennung in Rapid Chemnitz II 
6. Erzgebirge Aue II  (A) 30   14   7   9   84 : 47  +37   49    
7. IFA Chemnitz    30   14   7   9   54 : 34  +20   49    
8. FSV Krumhermersdorf   30   14   5   11   65 : 51  +14   47    
9. FC 1910 Lößnitz    30   12   7   11   47 : 46  +1   43    
10. Turbine Chemnitz    30   13   2   15   57 : 58  -1   41    
11. Krokusblüte Drebach    30   11   6   13   50 : 58  -8   39    
12. Reichenbacher FC    30   11   4   15   53 : 52  +1   37    
13. VfB Glauchau    30   7   7   16   49 : 66  -17   28    
14. Meeraner SV  (N) 30   7   4   19   53 : 73  -20   25    
15. Lokomotive Zwickau    30   3   3   24   35 : 99  -64   12   Abstieg in die Bezirksklasse Chemnitz, Staffel 1
16. Tanne Thalheim  (A) 30   0   0   30   12 : 181  -169   0   Abstieg in die Bezirksklasse Chemnitz, Staffel 2

Zuschauer-Tabelle nach Heimspielen
 
    Zuschauer
    insges. pro Spiel
1. Meeraner SV 3 560 237
2. Concordia Schneeberg 3 525 235
3. Reichenbacher FC 3 375 225
4. VFC Plauen II 3 361 224
5. VfB Glauchau 2 970 198
6. BSC Freiberg 2 930 195
7. FSV Krumhermersdorf 2 640 176
8. Krokusblüte Drebach 2 450 163
9. IFA Chemnitz 2 440 163
10. Zschopauer FC 2 385 159
11. Rapid Kappel Chemnitz 2 215 148
12. Tanne Thalheim 1 915 128
13. Turbine Chemnitz 1 830 122
14. FC 1910 Lößnitz 1 500 100
15. Lokomotive Zwickau 1 435 96
16. Erzgebirge Aue II 1 190 79
Zuschauer-Tabelle nach Auswärtsspielen
 
    Zuschauer
    insges. pro Spiel
1. Concordia Schneeberg 3 480 232
2. Zschopauer FC 3 373 225
3. Reichenbacher FC 2 768 185
4. Meeraner SV 2 560 171
5. Erzgebirge Aue II 2 550 170
6. BSC Freiberg 2 385 159
7. Rapid Kappel Chemnitz 2 370 158
8. FSV Krumhermersdorf 2 355 157
9. Krokusblüte Drebach 2 330 155
10. VFC Plauen II 2 305 154
11. VfB Glauchau 2 290 153
12. Turbine Chemnitz 2 270 151
13. IFA Chemnitz 2 260 151
14. Tanne Thalheim 2 225 148
15. FC 1910 Lößnitz 2 190 146
16. Lokomotive Zwickau 2 010 134
Die Tabellenführer

Concordia Schneeberg    13 x
VFC Plauen II        11 x 
Zschopauer FC            4 x 
BSC Freiberg          2 x 

 

Die besten Torschützen

Jörg Leonhardt (Erzgebirge Aue II / Concordia Schneeberg)
                                         30 Tore
Thomas Pannach (BSC Freiberg)            22 Tore
Marco Waldenburger (Meeraner SV)         22 Tore
Andreas Voigt (Rapid Kappel Chemnitz)    19 Tore
Andreas Unger (FC 1910 Lößnitz)          17 Tore


Vogtland-Anzeiger vom 11.6.01: Zwei halbe Eigentore lassen Traum platzen
Dank einer abgeklärten Auswärtsleistung - offensiv jeweils bis zur Führung, danach defensiv stark - gewann der FC Concordia Schneeberg das Bezirksliga-Endspiel in Plauen und sicherte sich damit den Staffelsieg sowie den Aufstieg zur Landesliga. Der VFC Plauen II war jederzeit ein gleichwertiger Gegner, doch fehlte letztendlich auch das nötige Glück.
Die Rekordkulisse von 732 Zuschauern wollte das entscheidende Spiel um den Landesliga-Aufstieg im Käfig des Vogtlandstadions sehen, fast 300 mehr als das Bezirkspokalfinale im großen Stadionrund. Nachdem die Plauener zum Hinspiel mit Fanbus anreisten, charterten die Schneeberger ihrerseits zum Auswärtsspiel einen Bus, um ihrer Elf zahlenmäßig den Rücken zu stärken.
Das Spiel begann sofort mit einer Schrecksekunde für den VFC. Bereits nach 16 Sekunden stürzte Allan Feistel so unglücklich, dass er mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch vom Platz musste. So musste Oldie Detlef Rabe über die gesamte Zeit ran. Die erste Tormöglichkeit erspielten sich die Plauener, als Dimitri Giss das Leder per Kopf auf das Tor lenkte. Vollmann musste sich das erste Mal lang machen. Auch drei Minuten später bei einem Fernschuss von Rabe hielt er sicher. Dagegen hatte Ike Anokam, eigentlich als Stürmer aufgeboten, seine erste auffällige Aktion bei einer gekonnten Kopfballabwehr im eigenen Strafraum. Die Führung für die Schneeberger fiel, wie auch Trainer Hans-Jürgen Thomas später zugab, überraschend. Marco Bernhardt, der an diesem Tage deutliche Schwächen im Herauslaufen zeigte, begünstigte das Tor von Mendrala. Einen weiten Flugball wollten sowohl Bernhardt fangen, als auch Starke wegschlagen. Der Routinier war eher am Ball, der Torwart jedoch, im Grunde unnötig, schon heraus aus seinem Tor. Der abgewehrte Ball landete vor den Füßen von Mendrala, der die Übersicht behielt und das leere Tor traf.
Nur kurz zeigte sich der VFC nach dem Rückstand geschockt. Es war Maik Soschinski, der seine Mitspieler aufrüttelte, nämlich mit einem Kopfball auf's Schneeberger Tor. Und eine schöne Einzellleistung von Enrico Brust, der drei Gegenspieler umkurvte, unvermittelt abzog und unhaltbar für Vollmann traf, brachte schließ lich den schnellen Ausgleich. Aber viel zu leichtfertig gingen die Plauener mit dem so erkämpften Ausgleichstreffer um. Die Schneeberger, die sofort nach dem Ausgleich deutlich offensiver wurden, kamen schon zwei Minuten später durch einen Kopfball von Döhne nach einer Ecke von Mendrala, zu ihrer nächsten hunderprozentigen Torchance. Aber der Ball ging am langen Pfosten des Plauener Tores vorbei. Döhnel hatte in diesem Moment im Plauener Strafraum alle Freiheiten. Nur eine weitere Minute danach rettete Bernhardt bei einem missglückten Vollspann- Abwehrschlag von Anokam. Die erneute Führung der Gäste fiel wiederum recht unglücklich vor der Pause. Eine Bogenlampe von Rabe landete genau auf dem Kopf von Leonhardt, und der köpfte den Ball, gewollt oder nicht, unhaltbar ins lange Eck. Schiedsrichter Schneider hatte die Partie bis zur Pause im Griff, beließ es bei vielen Ermahnungen, unter andrem für das hart geführte Duell Brust- Brunsch, oder aber für den die Stimmung anheizenden Gästetrainer Thomas.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahmen Härte und Hektik immer mehr zu. Die meist im Mittelfeld geführten Zweikämpfe blieben größtenteils ungeahndet, so dass Schiedsrichter Schneider die Kontrolle über das Spiel kurzzeitig verlor. Die Schneeberger wurden von ihrem Coach in die Abwehr beordert, verlegten sich nun auf das Kontern. Bei einem Angriff über Klausnitz auf Pfüller konnte Bernhardt den Ball nur im Nachfassen sichern. Aber offensichtlich waren die Schneeberger Spieler Trainer Thomas zu temperamentvoll. Immer wieder ermahnte er sie: ,,Nicht zu offensiv!'' Vor Kontern des VFC indessen musste er keine Angst mehr haben. Seine beiden Manndecker Franz und Ach hatten die Plauener Angreifer Anokam und Giss im Griff. Enrico Brust musste seiner starken Leistung im ersten Durchgang Tribut zollen. So hatte gegen Ende des Spiels Leonhardt zwei Mal die Chance, alles klar zu machen. Erst in der 86. Minute, als er aber zu weit nach rechts abgedrängt wurde und am langen Pfosten vorbei schoss, und nochmals zwei Minuten später mit einem straffen Schuss nur knapp am Tor vorbei. Die einzige nennenswerte Möglichkeit des VFC in der zweiten Hälfte war der Schuss aus der Drehung ins linke untere Eck von Ike Inokam in der letzen Minute. Aber Vollmann passte auf.
Nach dem Abpfiff gab es Tränen auf beiden Seiten: Verständliche Enttäuschung bei den einheimischen Anhängern, während sich einige betagtere Schneeberger der Freudentränen nicht enthalten konnten. Ausgelassen wie die Kinder tanzten Hans-Jürgen Thomas und seine Spieler auf dem Rasen. Zum Spiel meinte er: ,,Es war ein verdienter Sieg. Wir standen kompakt in der Abwehr und haben gefährliche Konter gefahren. Trotzdem Kompliment an Plauen, sie waren uns ebenbürtig.'' Axel Schröter gratulierte seinem Gegenüber sportlich fair, aber natürlich sah man ihm die Enttäuschung an: ,,Schneeberg war der erwartet schwere Gegner. Wir kriegen zwei dumme Gegentore, haben sie praktisch selbst geschossen.''



















Tabelle 1. Männer

 

Tabelle 2. Männer
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